Fokus Prävention in der Diabetesstiftung (DDS)
Die Deutsche Diabetes-Stiftung wurde 1985 mit dem Ziel gegründet, die Zuckerkrankheit zu bekämpfen. Die Stiftung ist gemeinnützig tätig und hat laut Satzung folgende Schwerpunktthemen: Vorsorge, Schulung, Fortbildung und Forschung. Der Bereich "Vorsorge/Prävention" rückt zunehmend in den Fokus der Stiftungsaktivitäten, weil immer mehr Studien nachweisen konnten, dass durch eine positive Lebensstiländerung (ausreichend körperliche Aktivität, gesund-erhaltende Ernährung, Stressbewältigung) der Krankheit Diabetes mellitus Typ 2 erfolgreich begegnet werden kann.
Prävention ist eine gesamt-gesellschaftliche Aufgabe, die uns umgebende Verhältnisse wie auch das persönliche Verhalten einschließen. Mit den zunehmenden chronischen Zivilisations-Krankheiten wird der Bedarf dafür von Tag zu Tag größer, aber Rechnung getragen wird dieser Situation nicht.
Mit der Broschüre "Prävention vor Kuration: Gesundheit 2010 – unsere Chance" greift die Diabetesstiftung DDS die aktuellen Gegebenheiten der Prävention in Deutschland auf und verdeutlicht die Notwendigkeit einer stetigen Prävention.
Grundlagen Prävention
Primärprävention
Das Konzept der Primärprävention hat das Ziel die Gesundheit zu erhalten und bestimmte Krankheitsrisiken zu minimieren. Noch gesunde Menschen, die ein spezielles Risiko für eine Krankheit tragen sollen gestützt werden und durch einen gesunden Lebensstil die individuellen Risiken verringern.
Sekundärprävention
Die Sekundärprävention bezieht sich auf das Frühstadium einer Krankheit und soll das Vorhandensein einer Erkrankung möglichst früh anzeigen. Dazu nehmen (scheinbar) Gesunde, aber bereits erkrankte Personen an einer Früherkennungsuntersuchung (Screening) teil.
Tertiärprävention
Die Tertiärprävention bezieht sich auf die Krankheitsfolgen bereits bestehender Erkrankungen. Eine Krankheitsverschlechterung soll dadurch verhindert, Folge-, Begleiterkrankungen oder Rückfälle vermieden werden.


